Montag, 20. Juni 2011

Ein perfekter Freund - von Martin Suter



Bevor ich meine letzten paar Bücher in die Umzugskisten stecke, möchte ich euch noch das zuletzt gelesene Buch vorstellen.
Stellt euch vor, ihr erwacht im Krankenhaus und könnt euch nicht an die letzten 50 Tage erinnern. Ihr habt aber eine Kopfverletzung, eine neue Freundin, dessen Namen ihr nicht kennt und eure scheinbar Ex-Freundin, die ihr immer noch liebt, spricht nicht mehr mit euch. Zudem ist euer bester Freund irgendwie komisch und jeder hält euch für ein Arsch. Ach ja, und den Job habt ihr komischerweise auch gekündigt und alle eure Passwörter und Codes geändert, obwohl ihr vorher fast 20 Jahre die gleichen verwendet habt. Blöd? Ja, kann man wohl sagen. Und im ersten Moment wohl mehr als beängstigend!
Aber wenn man Fabio Rossi heisst und Journalist ist, dann geht man dem auf den Grund und geht jeder Spur nach. Und wenn man ein guter Journalist ist, findet man dann auch ganz schnell das eine oder andere heraus.
Martin Suter schafft es, einen unkompliziert und schnell zu fesseln. Schritt für Schritt führt er einen durch die Geschichte mit einem klaren roten Faden, ohne Schnickschnack und mit der Fähigkeit exzellente Figuren zu zeichnen, sollten sie auch noch so eine kleine Nebenrolle haben.
Immer wenn ich Martin Suter Bücher in der Hand halte, das Cover betrachte und den Klappentext lese denke ich, ob ich das wirklich lesen soll und ob das wirklich spannend oder gut sein kann. Und dann beginne ich zu lesen und bin jedesmal begeistert!

Verlag: Diogenes
ISBN: 978-3-257-23378-0
337 Seiten

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