Donnerstag, 6. Januar 2011

Schlechtes Omen?


Wir schreiben heute den 06. Januar 2011… es sind bald 6 Tage im neuen Jahr vergangen und ich weiss nicht… aber können wir nicht wieder ins alte Jahr zurück? Irgendwie habe ich mich da besser… sicherer gefühlt…

Da fallen tote Vögel vom Himmel, Australien wird fast überflutet (und sind wir mal ehrlich, von da sind wir uns eher Hitze- und Trockenheitswellen gewöhnt als Flut), Dioxin-Lebensmittel ist im Umlauf (Schweiz scheinbar nicht betroffen), ein Flugzeug wird entführt und was wir von BP schon laaaaaaaaaange geahnt haben, wird Tatsache: Oelpest ist passiert, weil man Geld sparen wollte. Aus Kostengründen. Was für ein Scheiss! Man möchte solche Meldungen doch einfach nicht glauben!

Und stellt euch vor, ihr sitzt ca. seit 30 min. bei der Arbeit. Hinter der Trennwand eures Grossraumbüros hört ihr plötzlich komische Geräusche, als würde sich jemand fürchterlich über den PC aufregen. Du machst Witze über die Geräusche, eine andere Kollegin regt sich eher auf. Dann wird es unruhig, Hilferufe werden lauter. „Sie verkrampft!“ „Sie ist erstarrt!“ „Atmet Sie?“ „Hilfe! Wählt 114!“ Ich so: „Ich mach das, denn mit 114 wirst du nicht den Notfall erreichen!“ Es ist krass, wie schnell man in einer Notfallsituation alles vergisst. Dann wählt man 144 und wisst ihr was? Es kommt ein Band das sagt: „Es wird soeben ein anderer Notfall gemeldet.“ Ich so das Band anschreiend und auf die am Boden liegende Person mit erstarrtem Körper doch offenen Augen zulaufend: „Halloooo?!?! Mach vorwärts! Das ist auch ein Notfall! Gibt es ja überhaupt nicht!!! Eine Warteschleife beim Notfall!!!“ Bis dann aber doch relativ prompt ein Herr abnimmt, der wissen will, was schon gemacht wurde, der befielt, dass man die Person in Seitenlage bringen soll und der sagt, man solle an die Hauptstrasse stehen und auf den Krankenwagen warten. Diesen Part übernahm ich, da sich schon mehrere Personen um die schnee-weisse erstarrte Person versammelt hatten. Die längsten 10 – 15 Minuten meines Lebens waren das! Warten auf den Krankenwagen und keine Ahnung haben, was drinnen passiert. Da braucht man erst mal eine Zigarette und fluchen über die Kälte lenkt auch ab!

2 Tage später 6.15 Uhr, das Telefon klingelt. „Hab ich verschlafen, hab ich verschlafen?!?!“, höre ich mich rufen, während ich nach meinem Handy greife. Der Frühdienst ruft an (ja, wir haben einen Frühdienst im Büro) und meldet, dass er einen Autounfall hatte und ich einspringen soll. Ist zum Glück nicht mehr passiert als ein bisschen Blechschaden. „Ai, ai Captain!“ Ist ja alles kein Problem, aber wir haben erst den 06. Januar 2011 und ich empfinde dieses Jahr bereits als das längste Jahr aller Zeiten!

Und ich stelle fest: Es fallen nicht einfach tote Vögel vom Himmel, wahrscheinlich ist auch da wieder irgendwie Geld im Spiel…

Kommentare:

  1. Komisch, irgendwie hat das neue Jahr überall beschissen angefangen :-( Aber immerhin: Es kann nur besser werden!

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