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Mittwoch, 25. April 2012
Killing Joke und The Icarus Line im Abart
Der Abart Club in Zürich hat noch ein paar Monate, bis ihn Luxuswohnungen vertreiben werden. Der beste Club der Stadt Zürich muss schliessen, obwohl er sich nicht mal im gleichen Gebäude befindet wie die Luxuswohnungen. Aber eben: Der Lärm! Hey ihr Ärsche! Er war vor euch da!!! Baut euch doch 'nen Bunker auf dem Land - dann habt ihr eure Ruhe!... Ja, da geht sie hin, meine Kultur... nämlich den Bach runter! Aber nörgeln nützt nichts - Geld regiert die Welt und hat diesem kleinen Club den Verstärkerstecker gezogen!
Darum heisst es, die letzten Monate noch zu geniessen und so oft da hin zu gehen, wie eben möglich! Und darum machte ich mich gestern auf den Weg, hauptsächlich wegen Killing Joke.
Vorband war The Icarus Line, eine Band aus Hollywood mit internationaler Besetzung. Zur Zeit mit einem Südamerikaner, einem Filipino und einem Briten - so viel ich verstanden habe. Doch was ich so gelesen habe, wird das wahrscheinlich schon bald wieder ändern, da die Besetztung öfters ändert. Was soll ich sagen? Drogenmusik. Der Sänger war eine Mischung aus Iggy Pop, Mick Jagger und Jim Morrison (nur ein paar Jährchen jünger). Ein dünnes Wrack... ich hätte ihm gerne etwas zu Essen gegeben. Aber abgegangen ist er! Die Mucke war speziell gut... würde mir wahrscheinlich kein Album kaufen, aber die live zu sehen, so 40 Minuten hat schon was! Inhaltlich habe ich nicht so viel verstanden. Einmal ging es um ein Chick und dann und wann hat man mal das Wort Kokain verstanden. Zu spät kamen sie auch und darum ja: Eine typische Dorgenband, was aber eben meistens auch heisst, dass sie was auf dem Kasten haben. LSD hat da sicher viel dazu beigetragen! Mir hat's gefallen und so was sieht man wahrscheinlich auch nur im Abart. Leider.
Dann folgten auch schon Killing Joke, obwohl noch eine dritte Band angesagt war. Entweder sind die nicht erschienen oder haben genau in den 10 Minuten gespielt, als ich Pipi machte und eine Zigarrette rauchen ging. Killing Joke ist eine britische, im Jahr 1979 gegründete Post Punk Band und diente vielen heutigen Bands als Inspirationsquelle wie z. Bsp. für Marilyn Manson. Das Publikum war eher älter, ging aber nicht weniger ab. Ich gehörte wieder einmal zu den jüngeren Gästen, was nicht mehr so oft vorkommt. Es ist nicht so, dass ich mir oft zu Hause Killing Joke anhören würde. Aber die Kult Band in diesem kleinen Kult Club zu sehen, reizte mich sehr. Ich freute mich vor allem auf den ausdrucksstarken Sänger Jaz Coleman. Das war wirklich ein spitzen Live-Erlebnis! Fette Riffs mit der eher zum Teil zerbrechlichen Stimme von Jaz Coleman. Ich kann nun wieder eine Kult Band mehr auf meiner Liste abhaken und hatte einen super und günstigen Abend. Denn sowohl die Eintrittspreise wie auch die Getränke sind im Abart human für Züricher Verhältnisse.
Und nun noch ein Statement von mir: TOD DER VERBLÖDETEN SCHICKIMICKI-GESELLSCHAFT!
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Machine Head im Volkshaus und Skindred im Abart

Ich wollte ja noch über das Machine Head Konzert vom 21.11.2011 berichten. Aber irgendwie war es leider kein Meilenstein. Also, die Band war gut und ich hatte meinen Spass! (An dieser Stelle wäre es super, wenn man hohe Gitarrengeräusche schreiben könnte.) Aber irgendwie hat das Volkshaus wieder mal die Akustik vergeigt oder war es der Mischer? Im Gegensatz zu Motörhead dieses Jahr war Machine Head fast zu laut was im Volkshaus mit dem Balkon nicht gut kommt. Das kennt man ja vom Volkshaus. Es war nicht das erste Mal, dass da was nicht gestimmt hat. Da ich aber auch schon sehr oft gute Konzerte da gesehen habe, frage ich manchmal schon, woran das liegt... hm... ich versteh's einfach nicht! Auf jeden Fall war es nicht das beste Machine Head Konzert meiner Machine Head Geschichte. Manchmal wünsche ich mir, dass Machine Head wieder ein bisschen unerfolgreicher wären, damit sie wieder das Z7 rocken könnten. Aber ich gönn's ihnen ja!
Ein bisschen mehr als eine Woche später war ich dann mit den Mädels im Abart. Eine liebe Freundin, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe, wollte uns wieder mal treffen und machte den Vorschlag, dies am Skindred in Partylaune zu tun. Leider konnte sie wegen blöden Scheisskarma-Viren nicht kommen und da es schade gewesen wäre, die Tickets verfallen zu lassen, fuhren wir Mädels ins Abart, obwohl wir die Band fast ausschliesslich von Youtube kannten. Und mann! Das ging ja ab! Skindred aus Newport verwandelten das Abart in einen Hexenkessel! Skindred bringt echt frischen Wind in die Musik! Eine Mischung zwischen Reggae, Metal, Hip-Hop und Punk! Dieser Typ, Benji Webbe kann wahrscheinlich alles singen! Glaubt mir: DAS MACHTE ECHT SPASS UND LAUNE! Waaaaahnsinn! Auf jeden Fall muss ich mich hier gaaaaaaaaaaaaaanz feste bei Mone bedanken, weil ich sonst wahrscheinlich nie an dieses Konzert gegangen wäre! Es es würde mich echt anpissen, wenn ich das verpasst hätte! Also: VIELEN DANK LIEBE MONE! Natürlich hoffe ich, dass wir bald eine andere, genau so geniale Chance haben werden, uns zu treffen!
Und an alle Leute da draussen: Falls Skindred in eurer Stadt spielen, GEHT DA HIN!!!
SKINDRED - RAT RACE
Dienstag, 1. November 2011
Roxette 2011 - A GREAT COMBACK!
Am letzten Tag des Oktobers, an Halloween, waren Roxette im Hallenstadion. Aber es war alles andere als gruselig! UND ICH WAR DAAAAAAAAAAA - JAAAAAAAAAAAAA!:-)
Roxette mussten ja ein paar schlechte Kritiken einstecken, in der Art, dass sie es besser hätten sein lassen. Ich weiss nicht, ob Roxette vielleicht Startschwierigkeiten hatten. Ich war ja bei diesen Konzerten, die da kritisiert wurden, nicht dabei. Aber meine Güte! Wurde ich vielleicht positiv überrascht! Wegen diesen Kritiken wäre ich ja fast nicht hingegangen, weil ich ein ähnliches Drama erwartet habe, wie bei Axl Rose. Dieses beklemmende Gefühl, dass ich damals hatte, habe ich bis heute nicht vergessen und wahrscheinlich kaum verdaut. Und bei der Sängerin Marie Fredriksson, die nun wieder auf der Bühne steht, nachdem sie an einem Hirntumor erkankt ist, wusste man ja nicht wirklich, was man da zu sehen und zu hören bekommt. So etwas steckt man ja nicht einfach weg. Aber weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass diese klatschfreie Band auf Tour geht, ohne dass sie was bieten und weil meine Mum gesagt hat, die würde sie nun doch auch gern mal sehen und sie es ja schliesslich war, die mir in den 80ern meine erste Roxette Kassette gekauft hat, habe ich die Tickets ZUM GLÜCK noch realtiv günstig bei Ricardo ersteigert!
Natürlich ist die Krankheit an Marie nicht spurlos vorbeigegangen. Sie ist kein Wirbelwind mehr und muss sich viel am Mikroständer stützen. Und die gaaaaaaaaaanz hohen Töne singt sie heute tiefer, aber mit einer wundervollen Stimme und ich sage nicht, dass sie überhaupt nicht mehr hoch singen kann! Sie hat nach wie vor eine wunderschöne stimme! Per Gessle wirbelt dafür um so mehr auf der Bühne umher und auch die restlichen Musiker machen das alles wieder wett, was Marie körperlich nicht mehr so schafft.
Ich auf jeden Fall, habe grosse Hochachtung vor dieser Frau! Und auch Per, der dieses Duo perfekt macht mit seiner Genialität für den Pop, kann ich nur bewundern. Die Umstände, die Erinnerungen die an diesen Songs haften und die unglaubliche Atmosphäre die in diesem Hallenstadion wieder einmal herrschte plus die wunderschöne und gigantische Lichtshow, bereitete mir grosse Freude, Hühnerhaut und sogar, was bei mir seeeeeeeeeehr selten vorkommt, feuchte Augen!
Ich bereue nichts und würde jeder Zeit wieder hingehen und wünsche Roxette noch viele erfolgreiche Musikerjahre und viel Gesundheit!
Samstag, 22. Oktober 2011
Motörhead & The Vibes im Hallenstadion Zürich

Gestern war ich zu Gast bei Motörhead! Lemmy & Co. beehrten uns im Hallenstadion. Oder soll ich besser sagen Mikkey Dee (Schlagzeuger) & Co.? Wenn nämlich jemand die Show gerissen hat, dann wohl er! Nicht, dass die Jungs sonst schlecht gewesen wären. Doch wenn es was zu sehen gab von etwas, dass man Show nennen kann, dann kam es wohl von ihm! Mann ist der gut!
Ich mag Motörhead, sie kommen, spielen und gehen wieder - ohne grosses Traritrara! Rock'N'Roll pure! Wenn ich was vermisst habe, dann ist es wohl die gewohnte Motörhead Lautstärke. Motörhead ist ja dafür bekannt, die lauteste Band der Welt zu sein. Und als Motörhead Konzertgast stellt man sich darauf ein und geht zuerst mal an die Oropax-Box. Doch ich glaube, Motörhead musste sich gestern an die SUVA-Regeln halten. Oder an die Hallenstadion-Regeln? Ich meine, dass das Hallenstadion eine Spassbremse ist, ist ja bekannt. Aber dazu später mehr. Nun, Motörhead war diesmal nicht so laut wie gewohnt und obwohl Lemmy wahrscheinlich noch nie deutlich an Gigs sprechen konnte, war sein Genuschel gestern wirklich sensationell! Wahrscheinlich kam er schon total breit auf die Bühne, haha! Ich glaube, ich habe bis auf den Namen "Motörhead" überhaupt nichts verstanden. Doch! Dass wir ein guten Publikum sind! Das habe ich auch noch verstanden! Auf jeden Fall war es ein klasse Konzert!
Als Vorband beehrten uns The Vibes. Und meiner Meinung nach passten die super als Supportact! Die schweizer Jungs wissen echt wie man rockt! Ich war richtig erstaunt. An dieser Stelle noch ein bisschen Werbung: Am 10.12.2011 feiern die Jungs ihre Plattentaufe im Kiff, Aarau. Also: Be there!
Und nun zum Hallenstadion: Ich glaube, die haben echt den Arsch offen! Viele waren erstaunt, dass Motörhead im Hallenstadion zu einem relativ vernünftigen Preis spielen. Klar, Motörhead ist sehr bekannt. Doch können die ein Hallenstadion füllen?! Nein, können Sie nicht. Das Hallenstadion wurde ca. um die Hälfte verkleinert. Das heisst, die Bühne wurde fast bis zur Mitte gezogen und der Rest abgesperrt. Nun wurde auch klar, warum der Ticketpreis wieder einmal unter CHF 80.00 lag! Die Sitzplätze seitlich waren so gut wie nicht besetzt. Aber wer will bei Motörhead schon sitzen?! Das haben sie jetzt davon! (Ich war mit der Umgestaltung vom Hallenstadion ja von Anfang an nicht zufrieden!) Wahrscheinlich muss das Hallenstadion zukünftig auch wieder kleinere Bands buchen, damit sie die Kosten decken können. Und auch die sonst immer sehr negativen Ansangen vor Konzertbeginn -(Das ist verboten! Sonst müssen Sie das Hallenstadion verlassen! Das darf man nicht und dies auch nicht und wer draussen ist kommt nicht wieder rein!) - blieben aus. Auch habe ich keine Hausdrachen mit Taschenlampen gesehen, die Gäste, die nur noch einen Sitzplatz ergattern konnten, zum Absitzen gezwungen haben. (Eigene frühere Beobachtung) Auch das Rauchverbot wird nicht mehr so ernst genommen. Während vor ein paar Monaten die Raucher noch gnadenlos, manchmal auch mit Gewalt vom Security Personal vor die Tür gestellt wurden, blieb das gestern aus. Zuerst rauchten die Altrocker noch so wie kleine Schulbuben, die nicht erwischt werden dürfen (ich liiiiieeeebeeeee dieses Bild!!!! Hahaaaa!) Doch als man feststellte, dass auch nichts passiert, wenn man am Rand gleich bei den Aufpassern eine anzündet, wurden alle ein bisschen lockerer. Und mann! Das merkte man auch gleich wieder der Stimmung an! Schon lange nicht mehr war die Stimmung im Hallenstadion so entspannt! Ich bin der Meinung, dass das Hallenstadion wegen seiner strengen Handhabung des Rauchverbots (nicht mal eine Raucherecke oder Zone oder ein Raucherraum)und wegen dem strengen Ansager, der schon geklungen hat wie ein Schuldirektor, massive Einbussen hatte. Man muss sich vorstellen: Man zahlt CHF 95.00 für ein Konzert, dass man in seiner knappen Freizeit erleben will, raucht beim 3. Song des Hauptacts eine Zigi und wird dann ziemlich ruppig rausgeschmissen? (Eigene Beobachtung) Da haben sich doch viele gesagt: "Hallenstadion? Nie wieder!" Auch ich gehe in letzter Zeit nicht mehr so oft ins Hallenstadion und das liegt nicht alleine daran, dass ich Raucher bin. An anderen Orten darf man ja auch nicht. Aber es geht um die Art und Weise. Und scheinbar bringt das erhoffte Schickimicki-Publikum nicht den Ertrag, den das Hallenstadion benötigt! Wahrscheinlich bleiben sie sogar aus! Es kommt ein bisschen Schadenfreude in mir auf, hehe! Auf jeden Fall war es gestern wieder mal ein Sex, Drugs & Rock'N'Roll Konzert der gewohnten Art! Und ich freue mich weiter zu beobachten, wie es mit dem Hallenstadion weitergeht und hoffentlich nicht zu Grunde geht. Denn, auch wenn ich das Hallenstadion in seinem heutigen Erscheinungsbild nicht mehr mag; ganz ohne geht es nicht - es würde mir fehlen!
THE VIBES - RAPUNZEL
Montag, 28. März 2011
The Music Monkeys - Eskorzo - Burning Lady - Bloodsucking Zombies from outer space

Nach so vielen geschobenen Überstunden war wieder mal ein verlängertes Wochenende angesagt. Und das begann am Donnerstag mit einer Wohnungsbesichtigung - viel zu teuer - Preis/Leistung gleich null und somit ging es dann sehr spontan nach Aarau ins Kiff.
Zuerst beehrten uns The Music Monkeys, eine schweizer Ska-Band. Meiner Meinung nach ist Ska nichts für Schweizer. Die haben das einfach nicht so im Blut, so sehr sie sich auch bemühen. Trotzdem muss ich sagen, war ich von The Music Monkeys echt überrascht! Es ist zwar schon eine ganze Weile her, seit ich ständig an irgendwelchen Ska-Konzerten rumhing. Doch würde ich jetzt einfach mal so behaupten, dass The Music Monkeys eine der besten schweizer Ska Bands ist, die ich je gesehen habe.
Aber eingentlich war ich da wegen Eskorzo. Die habe ich bereits schon gesehen und es war eine der erste Ska-Punk-Reggae Bands die mich überzeugte. Die Band aus Granada/Andalusien ist eine wahre Expolsion und eine echte Live-Band! Ich mag die Typen, wobei ich sagen muss, dass die Band ziemlich wenig wäre ohne den charismatischen Sänger mit der gigantischen Stimme. Wie immer haben sie eine super Show hingelegt, viel improvisiert und die Musik passte zum warmen Wetter zum Frühlingsbeginn! Hat so richtig gepasst!
Am Freitag war dann wieder eine Wohnungsbesichtigung dran... na... was soll ich sagen... auch nicht so das Wahre und auf dem Spielplatz sah es aus wie zu Kriegszeiten... mit dem überwucherten Sandkasten und den fehlenden Schaukeln. Da wir dann noch eine Absage erhielten für die Wohnung, die wir eigentlich haben wollten, musste der Freitagabend ersäuft werden und wir machten uns zu viert auf den Weg nach Zürich ins Werk 21. Nach dem Stau, in dem wir uns schon fast damit abgefunden hatten, dass wir wahrscheinlich keine Band mehr zu sehen bekommen, startete die Band Burning Lady. Noch nie davon gehört und wir wurden weggeblasen wie nix! Eine Mischung zwischen Rockabilly und Punk und die Frau hat ne Stimme, dass man in die Knie gehen könnte! ich mag sonst Frauenstimmen nicht besonders, aber da war ich Fan von der ersten Sekunde an... The Distillers in schön, wenn euch das was sagt. Damit ist sowohl die Stimme als auch die Frau gemeint. Sie hat ein wenig ein lustiges Englisch, da sie sonst französisch spricht. Aber das macht die ganze Sache nur sympathisch!
Danach beehrte uns auch schon die österreichische Psychobilly-Band The Bloodsucking Zombies From Outer Space die nur schon wegen dem Bandnamen eine Auszeichnung verdient hätten! Wie so oft war auch diese Psychobilly-Band als Zombies verkleidet - das gehört einfach dazu und macht diese Shows wirklich sehr sehenswert. Der Sänger war zugleich auch noch Schlagzeuger, was ich nie begreifen werde, dass das möglich ist! Da kann man sich nur verbeugen davor! Ach und überhaupt mag ich diese Musik immer mehr... sie ist cool und locker, intelligent und nimmt das Leben auf die Schippe, nimmt alles irgendwie nicht so ernst und trotzdem nehmen diese Leute sehr ernst, was sie da machen. Ich muss mir irgendwie diese sorgenfreie Musik mehr zu Gemüte führen und den Lifestyle ein kleines bisschen übernehmen! Und wenn ihr irgendwo mal diesen laaaaaaaaaangen Bandnamen lest, geht da hin und schaut euch das an, die Tanzbeine könnt ihr auch gleich mitnehmen!
Mittwoch, 16. Februar 2011
A Day To Remember and Support

Gestern war wieder einmal ein Konzertbesuch im Dynamo angesagt. Also ging es ab nach Zürich, dann über die Brücke neben dem berüchtigten "Pärkli" und da wird man gleich alle 2 Meter angequatscht, ob man bestimmte Dinge kaufen möchte. Irgendwann könnt ihr auf der Titelseite vom Blick lesen, dass ich gewalttätig wurde. Aber man geht ja auch gute Mucke hören, damit man diese aggressiven Gefühle loswerden kann.
Ich habe dann auf meine Begleitung gewartet und während ich mich so umschaute festgestellt, dass ich das Durchschnittsalter mit meiner Anwesenheit stark erhebe! Und diese Gespräche: "Ja weisst du, die darf eigentlich überhaupt nicht an dieses Konzert weil die ist voll mehr Emo als Punk. Ihr Style ist voll anders als der von uns." "Ja, aber du kennst ja von denen auch nur einen Song und du sagst, du bist voll fäään." "Nein, vooooll nicht ey, aber SIIIE kennt voll nur einen Song." Als ich dann noch die Justin Bieber Frisuren sah, war ich mir VOLL nicht mehr sicher, ob ich am richtigen Ort war.
Das erste Konzert habe ich dann dank dieser interssanten Gesprächen auch glatt verpasst. Ich kann also kein Urteil über Adept fällen - leider. Die Shirts hatten aber super Motive!
Die 2. Band auf der Bühne hiess dann Peirce The Veil. Erster Gedanke: Es gibt einen Grund, warum gewisse Frauen keinen Post-Hardcore (gem. Wikipedia) machen sollten. Beim 2. Blick erkannte dann auch Sophie, dass dies doch ein Mann war. Ja! Was soll ich sagen? Sie haben mir nicht gefallen? Glatt untertrieben! So eine Band hat nichts auf einer Dynamo-Bühne verloren, auch wenn sie aus dem weiten, weiten Amerika kommen und das Ticket nur CHF 37.10 kostet. Da gibt es um die Ecke ein paar schweizer Bands, die wahrscheinlich 100x besser sind und nur auf so eine Gelegenheit warten! Rechts neben dem Fraumann stand einer mit 'ner Igelfrisur und links einer, der eine schwarzgefärbte Haaraugenklappe trug. Willkommen in der Zeit, in der man wenn man stylisch ist, auch ohne grosse musikalische Begabung auf eine Bühne kommt (leider nicht mit Playback). Auch war ich echt erstaunt als ich bei Wikipedia las, dass es diese Band schon seit 1998 gibt. Was waren die bei der Gründung?! 4 Jahre?! Scheinbar kann man sich die Jungs aber auf einer Scheibe gut anhören. (Jaja...)
Dann ging es aber endlich los mit guter Musik und Bayside aus New York beehrte uns! Guter Punkrock, coole Stimme, tolle Songs ohne grosses Bling-Bling! Einfach klasse! Diese Musik konnte mich dann richig runterholen und ich bin froh, haben sie den weiten Weg in die Schweiz ins Dynamo gefunden.
Dann war auch schon der Hauptact an der Reihe: A Day To Remember! Da kann man jetzt sagen: Post-Hardcore vom Feinsten! Das sind die, die Since U Been Gone von Kelly Clarkson gecoverd haben und mit diesem Song an extremer Beliebtheit gewonnen haben. Kann man jetzt gut finden oder nicht. Gute Leistung, coole Songs, wirklich Sehenswert! Ich bin nicht mit dieser Musik gross geworden, ich höre mir das auch nicht ständig zu Hause an... vielleicht mal im Auto. Aber für Konzerte ist diese Art von Musik wie gemacht - einfach zum Abgehen.
Trotzdem: Konzerte von unseren "Altrockern - und metallern", auch wenn die Fans stinken und ihre Schweisspeitschen knallen lassen, sind mir einfach noch lieber!
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Modern Mobbing

Nein, ich werde nicht gemobbt. Zumindest fällt es mir nicht auf. Ich weiss auch überhaupt nicht, ob ich das darf, was ich hier gerade mache.
Modern Mobbing ist eine Band und die haben letzten Samstag die Barracuda Bar im Club Subway in Bremgarten gemobbt äh! gerockt. Gleich neben dem Weihnachtsmarkt.
Modern Mobbing wurde schon als Punk-Metal, Punk-Rock-Metal und sogar mal als Funk-Metal Band bezeichnet. Wobei ich glaube, dass da jemand unleserlich geschrieben hat und der, der es abtippen musste, keine Ahnung von Musik hatte und sonst soll mir doch bitte jemand die Musikrichtung Funk-Metal nahebringen! Würde mich extreeeeemstens interessieren! Seit Neustem nennen sie aber ihre Musikrichtung Thrash-Punk... so viel ich weiss.
Es ist schwierig, über eine Band zu berichten, bei der man alle 4 Bandmitglieder sehr mag und persönlich kennt und einen davon sogar noch ein bisschen besser. :-) Aber Modern Mobbing haben es wieder einmal geschafft, die Barracuda Bar mit Menschen zu füllen, eine Party zu starten und ein super Konzert hinzulegen und somit kann und will ich überhaupt nichts schlechtes schreiben und darum wird wohl auch niemand böse sein, wenn ich hier ein bisschen Werbung mache, oder?
Ein Modern Mobbing Konzert lohnt sich immer, schon nur um zu sehen, wie sie sich verkleiden. Da gab es mal die Pfadfinder, die Retro-Fussballer, der wilde Westen, die Metzger (Set-Liste wurde auf Wurstpapier geschrieben:-)) und so weiter. Zudem kann man immer tanzen, mitgröhlen und Spass haben. Modern Mobbing ist eine kreative, witzige und spassige Band mit guter Mucke! Eine Band zum Anfassen, die noch mit ihren Fans feiert! Also was will man mehr? (ACHTUNG: Einer der Band wird nur von mir angefasst, hahaha!;-) Sonst wird das Groupie aggressiv!;-))
Unter Myspace könnt ihr euch den Sound anhören und Modern Mobbing hat auch bereits Shirts und Bierkrüge und Kissenbezüge und man muss die Band nicht kennen, um diese Dinge zu kaufen und zu tragen, denn das Zeug ist echt cool. Darum schaut doch mal im Modern Mobbing-Shop vorbei und natürlich am nächsten Konzert!
Hier noch das Intro der letzten Show: Santa Bash with Modern Mobbing:
Dienstag, 24. November 2009
Volbeat & Ektomorf Konzert im X-TRA, 23.11.09
Ich habe Volbeat schon oft gesehen und ich könnte sie wahrscheinlich noch 1000x sehen! Da krieg ich einfach nicht genug davon! Wie immer war es ein super Konzert und die Stimmung erst! Es war ein Montagskonzert und Montagskonzerte sind of ein wenig lasch. Doch obwohl Montag war ging die Menge ab und die Halle des X-TRA kochte, als wäre Freitag oder Samstag! Als wäre es die letzte Party, die wir feiern können! Wir tanzten und wir gröhlten und schüttelten unsere Köpfe bis sie schmerzten und wir vor Schweiss tropften! Auch Volbeat war begeistert!
Ich behaupte hier einfach mal, das Volbeat eine der Bands ist, die die besten Fans verzeichnen können - und die unterschiedlichsten. Die Fans sind Metaller, Rockabillies und Punks, Alternative-, Rock- und Hardcore-Hörer. Und alle feiern miteinander! Bei Volbeat ist immer Party angesagt!
Eingeheizt hat Ektomorf. Ich mag Ektomorf! Sogar sehr! Aber ich denke, als Vorgruppe für Volbeat wären andere Bands geeigneter gewesen. Das merkte man auch dem Publikum an - es war zuviel Metal. Ich hatte aber grosse Freude, sie wieder mal live zu sehen!
Danach gab es noch Party mit DJ! Rage against the Machine, Metallica, Guns-N-Roses, Mando Diao, Placebo, Blur, Prodigy... und so weiter! Wir Aargauer rockten das X-TRA bis es Zeit wurde, zum Bahnhof zu gehen.
Jaaa... und jetzt kommts! Amélie und ich haben den letzten Zug erwischt! Dummerweise war es der FALSCHE!!! hahahahaha! Unglaublich, nicht?! Auf jeden Fall landeten wir in Oerlikon und kamen nicht mehr weiter! Wir hatten aber nicht die Kraft, schon wieder an einem Bahnhof bis zum Morgen rumzulungern. So ging es zum Bankomaten, dann wieder in einen Fotoautomaten und dann zum Taxistand. Da fuhr uns dann eines nach Wettingen - für teures Geld. Das hätte sogar im X-TRA noch einige Biere gegeben, obwohl da die Preise für Bier (CHF 8.50) zum Schreien hoch sind!!!
Ich behaupte hier einfach mal, das Volbeat eine der Bands ist, die die besten Fans verzeichnen können - und die unterschiedlichsten. Die Fans sind Metaller, Rockabillies und Punks, Alternative-, Rock- und Hardcore-Hörer. Und alle feiern miteinander! Bei Volbeat ist immer Party angesagt!
Eingeheizt hat Ektomorf. Ich mag Ektomorf! Sogar sehr! Aber ich denke, als Vorgruppe für Volbeat wären andere Bands geeigneter gewesen. Das merkte man auch dem Publikum an - es war zuviel Metal. Ich hatte aber grosse Freude, sie wieder mal live zu sehen!
Danach gab es noch Party mit DJ! Rage against the Machine, Metallica, Guns-N-Roses, Mando Diao, Placebo, Blur, Prodigy... und so weiter! Wir Aargauer rockten das X-TRA bis es Zeit wurde, zum Bahnhof zu gehen.
Jaaa... und jetzt kommts! Amélie und ich haben den letzten Zug erwischt! Dummerweise war es der FALSCHE!!! hahahahaha! Unglaublich, nicht?! Auf jeden Fall landeten wir in Oerlikon und kamen nicht mehr weiter! Wir hatten aber nicht die Kraft, schon wieder an einem Bahnhof bis zum Morgen rumzulungern. So ging es zum Bankomaten, dann wieder in einen Fotoautomaten und dann zum Taxistand. Da fuhr uns dann eines nach Wettingen - für teures Geld. Das hätte sogar im X-TRA noch einige Biere gegeben, obwohl da die Preise für Bier (CHF 8.50) zum Schreien hoch sind!!!
Dienstag, 10. November 2009
Green Day
Am 08.11.09 kamen wieder einmal Green Day in die Schweiz - genau genommen ins Hallenstadion in Zürich.
Natürlich war ich anwesend, obwohl ich das Ticket nach diesem Exzess-Wochenende am Liebsten verbrannt hätte! So quälte ich mich ins Hallenstadion, dass ich seit dem Umbau sowieso überhaupt nicht mehr mag und dann startete Green Day um 20.15 Uhr ihre Show mit einem ihrer Pop-Songs (die neue Scheibe gefällt mir nicht soooooo gut) und als ich mich so umsah und das Publikum dieser "Punk-Band" anschaute dachte ich: "Das Ticket war definitiv zu günstig!" und "Was um himmelswillen sind das für Leute die da so stocksteif wie Säulen in ihren schicki-micki Klamotten rumstehen!?!" Natürlich sollte man Menschen nicht nach ihren Klamotten beurteilen und Vorurteile gehen ja schon gar nicht! Trotzdem fühlte ich mich nicht sonderlich wohl - ja, fehl am Platz! Genau! Ich fühlte mich fehl am Platz und das bei Green Day, einer Band, die mich seit Kindheit begleitet!
Im Hallenstadion steht man ja jetzt immer minimum 2x an: Zuerst beim Eingang und danach noch beim Sektor, was bei uns natürlich das Parkett war. Da nervte ich mich bereits zum 2. Mal als eine Frau hinter mir sagte: "Ich mag nicht so viele Leute." Sophie: "JA MUTTER, DANN BIST DU IN EINEM AUSVERKAUFTEN HALLENSTADION TOTAAAAAAAAAAAL FALSCH!!!!" (Meine Laune war wirklich schon mal besser). Ich hatte die dunkle Vorahnung, dass dies wieder eines dieser miesen und lahmen Sonntagskonzerte wird.
Doch ich lag falsch: Green Day brachten meine müden Beine zum Tanzen und meinen schmerzenden Kopf zum bangen und die Säulen waren auch für etwas gut - sie sorgten dafür, dass ich nicht auf die Schnauze viel! hehe!
Green Day brachten alle Songs, die ich hören wollte. Die Bühnenshow war fantastisch, das Bühnenbild grandios! Fast bei jedem Song gab es Feuerwerke, Böller, Feuer. Sie spielten auch viele gute Coversongs, z. Bsp. von Guns-N-Roses und AC/DC die das Publikum (ja auch mich;-)) begeisterten. Wie immer holten sie wieder Fans auf die Bühne die mit ihnen abrocken durften und sie verteilten Geschenke wie ich es noch bei keiner anderen Band gesehen habe. Leider machten sie noch viel mehr mit dem Publikum und nach dem 100sten "oooohooooohooooohooo" und nochmal 'ne Welle und nochmal mit den Armen hin und her schwenken und nochmals schreien konnte ich mir das Augenverdrehen nicht mehr verkneifen. Aber ich weiss: Fans finden das eigentlich ganz toll und machen da liebend gerne mit - ich finde, sie sollten nur Songs spielen und zwischendurch mal was von sich erzählen - aber nur kurz, bitte!
Nach diesem Bericht könnte man nun meinen, es hätte mir nicht gefallen. Doch das hat es! Ich ging begeistert und zufrieden nach Hause. Green Day hat von 20.15 - 22.45 Uhr gespielt, hat nichts ausgelassen und an nichts gespart! Das es soundtechnisch super war, muss ich bei so einer Profiband nicht erwähnen. Für CHF 65.00 im Hallenstadion sieht man so eine Show nicht mehr so schnell wieder!
Natürlich war ich anwesend, obwohl ich das Ticket nach diesem Exzess-Wochenende am Liebsten verbrannt hätte! So quälte ich mich ins Hallenstadion, dass ich seit dem Umbau sowieso überhaupt nicht mehr mag und dann startete Green Day um 20.15 Uhr ihre Show mit einem ihrer Pop-Songs (die neue Scheibe gefällt mir nicht soooooo gut) und als ich mich so umsah und das Publikum dieser "Punk-Band" anschaute dachte ich: "Das Ticket war definitiv zu günstig!" und "Was um himmelswillen sind das für Leute die da so stocksteif wie Säulen in ihren schicki-micki Klamotten rumstehen!?!" Natürlich sollte man Menschen nicht nach ihren Klamotten beurteilen und Vorurteile gehen ja schon gar nicht! Trotzdem fühlte ich mich nicht sonderlich wohl - ja, fehl am Platz! Genau! Ich fühlte mich fehl am Platz und das bei Green Day, einer Band, die mich seit Kindheit begleitet!
Im Hallenstadion steht man ja jetzt immer minimum 2x an: Zuerst beim Eingang und danach noch beim Sektor, was bei uns natürlich das Parkett war. Da nervte ich mich bereits zum 2. Mal als eine Frau hinter mir sagte: "Ich mag nicht so viele Leute." Sophie: "JA MUTTER, DANN BIST DU IN EINEM AUSVERKAUFTEN HALLENSTADION TOTAAAAAAAAAAAL FALSCH!!!!" (Meine Laune war wirklich schon mal besser). Ich hatte die dunkle Vorahnung, dass dies wieder eines dieser miesen und lahmen Sonntagskonzerte wird.
Doch ich lag falsch: Green Day brachten meine müden Beine zum Tanzen und meinen schmerzenden Kopf zum bangen und die Säulen waren auch für etwas gut - sie sorgten dafür, dass ich nicht auf die Schnauze viel! hehe!
Green Day brachten alle Songs, die ich hören wollte. Die Bühnenshow war fantastisch, das Bühnenbild grandios! Fast bei jedem Song gab es Feuerwerke, Böller, Feuer. Sie spielten auch viele gute Coversongs, z. Bsp. von Guns-N-Roses und AC/DC die das Publikum (ja auch mich;-)) begeisterten. Wie immer holten sie wieder Fans auf die Bühne die mit ihnen abrocken durften und sie verteilten Geschenke wie ich es noch bei keiner anderen Band gesehen habe. Leider machten sie noch viel mehr mit dem Publikum und nach dem 100sten "oooohooooohooooohooo" und nochmal 'ne Welle und nochmal mit den Armen hin und her schwenken und nochmals schreien konnte ich mir das Augenverdrehen nicht mehr verkneifen. Aber ich weiss: Fans finden das eigentlich ganz toll und machen da liebend gerne mit - ich finde, sie sollten nur Songs spielen und zwischendurch mal was von sich erzählen - aber nur kurz, bitte!
Nach diesem Bericht könnte man nun meinen, es hätte mir nicht gefallen. Doch das hat es! Ich ging begeistert und zufrieden nach Hause. Green Day hat von 20.15 - 22.45 Uhr gespielt, hat nichts ausgelassen und an nichts gespart! Das es soundtechnisch super war, muss ich bei so einer Profiband nicht erwähnen. Für CHF 65.00 im Hallenstadion sieht man so eine Show nicht mehr so schnell wieder!
Montag, 26. Oktober 2009
Amorphis Konzert vom 22.10.2009 im Z7
Endlich war es wieder so weit und Amorphis gab uns die Ehre im Z7! Wie ein kleines Kind habe ich mich auf dieses Konzert gefreut, ohne irgendeinmal den Gedanken zu haben, enttäuscht werden zu können. Zu recht: Amorphis haben wie immer eine absolut fantastische Show hingelegt. Gesanglich und instrumental einfach nur perfekt! Und ich ging ab wie ein Zäpfchen!
An diesem Konzert gibt es absolut nichts auszusetzen und solche Bands kann man im Z7 in einer gemütlichen Atmosphäre noch für CHF 35.50 sehen (ja, sehen, trotz 1.65 m Grösse), während man für irgendwelche Poser-Bands im Hallenstadion bald schon
CHF 100.00 zahlt, wenn das denn überhaupt reicht!
Der neue Sänger, Tomi Joutsen, der seit 2005 mit Amorphis auf der Bühne steht, ist ein echter Gewinn für diese Band! Mit seiner Stimme wäre es ihm möglich, Kinder in den Schlaf zu wiegen und trotzdem könnte er sie im selben Atemzug zum Teufel jagen. Die Wechsel zwischen Growl Stimme und seinem glasklaren Gesang sind einfach unglaublich und ich, die selber mal 1 Jahr Gesangsunterricht hatte, kann da nur staunen und dies kaum glauben! Nicht ein kleiner Fehler, nicht ein bisschen Heiserkeit bei den Wechseln, kein Patzer, ohne Pause! Super! (Zudem stand er von Beginn an oben ohne auf der Bühne ;-) - eine AUGENWEIDE! Seinen langen Rastaschopf - bestimmt 1,5 Meter lang - könnte er aber schon ein bisschen kürzen.;-))
Natürlich MUSS man auch die Gitarrenriffs erwähnen! Amorphis ist auch dadurch unverwechselbar und man bringt diese Riffs einfach nicht mehr aus dem Kopf! Auch Stunden nach dem Konzert summte oder hörte ich sie in meinem Kopf! Sehr speziell, perfekt gespielt mit oft orientalischen Klängen. Für diesen Auftritt mit NON-STOP-POULETHAUT gibt es nur einen Satz: Sex mit Zuckerguss!
Ich muss hier auch noch unbedingt die Vorband erwähnen: Before the dawn! Eine finnische Melodic Metal Band. Die haben mich sehr überrascht und ich habe am selben Abend noch 3 CDs von denen gekauft - trotz selbst auferlegtem CD-Kauf-Verbot! Sonst sind mir Vorbands meistens nicht so wichtig. Doch hätte ich die verpasst oder wäre am Schluss beim letzten Song in die Konzerthalle getreten, ich wäre echt angepisst gewesen! Es lohnt sich wirklich, sich diese Band anzuhören!
An diesem Konzert gibt es absolut nichts auszusetzen und solche Bands kann man im Z7 in einer gemütlichen Atmosphäre noch für CHF 35.50 sehen (ja, sehen, trotz 1.65 m Grösse), während man für irgendwelche Poser-Bands im Hallenstadion bald schon
CHF 100.00 zahlt, wenn das denn überhaupt reicht!
Der neue Sänger, Tomi Joutsen, der seit 2005 mit Amorphis auf der Bühne steht, ist ein echter Gewinn für diese Band! Mit seiner Stimme wäre es ihm möglich, Kinder in den Schlaf zu wiegen und trotzdem könnte er sie im selben Atemzug zum Teufel jagen. Die Wechsel zwischen Growl Stimme und seinem glasklaren Gesang sind einfach unglaublich und ich, die selber mal 1 Jahr Gesangsunterricht hatte, kann da nur staunen und dies kaum glauben! Nicht ein kleiner Fehler, nicht ein bisschen Heiserkeit bei den Wechseln, kein Patzer, ohne Pause! Super! (Zudem stand er von Beginn an oben ohne auf der Bühne ;-) - eine AUGENWEIDE! Seinen langen Rastaschopf - bestimmt 1,5 Meter lang - könnte er aber schon ein bisschen kürzen.;-))
Natürlich MUSS man auch die Gitarrenriffs erwähnen! Amorphis ist auch dadurch unverwechselbar und man bringt diese Riffs einfach nicht mehr aus dem Kopf! Auch Stunden nach dem Konzert summte oder hörte ich sie in meinem Kopf! Sehr speziell, perfekt gespielt mit oft orientalischen Klängen. Für diesen Auftritt mit NON-STOP-POULETHAUT gibt es nur einen Satz: Sex mit Zuckerguss!
Ich muss hier auch noch unbedingt die Vorband erwähnen: Before the dawn! Eine finnische Melodic Metal Band. Die haben mich sehr überrascht und ich habe am selben Abend noch 3 CDs von denen gekauft - trotz selbst auferlegtem CD-Kauf-Verbot! Sonst sind mir Vorbands meistens nicht so wichtig. Doch hätte ich die verpasst oder wäre am Schluss beim letzten Song in die Konzerthalle getreten, ich wäre echt angepisst gewesen! Es lohnt sich wirklich, sich diese Band anzuhören!
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